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Meine Suche nach einem neuen Kalender für 2018

Kalender 2017

Schon ist Weihnachten wieder vorbei. Die Zeit rast und das neue Jahr steht schon in seinen Startlöchern. Doch bevor der jährliche Neustart wieder losgehen kann, fehlt mir noch eines: ein neuer Kalender!

Ich liebe meinen Kalender. Er begleitet mich durch das ganze Jahr und ist immer mit dabei. Ich organisiere in ihm meine Termine, Geburtstage und To-Do-Listen. Außerdem bleibt immer Platz für kleine Notizen, Ideen und Zitate. Viele haben ihren Kalender mittlerweile auf ihr Handy verlagert, der sich mit allen Geräten synchronisiert und von der ganzen Familie genutzt wird. Kann ich nachvollziehen. Ich brauche das Ganze aber haptischer. Stromunabhängiger. Ich möchte in meinem Planer blättern, in ihn Bilder hineinkleben oder ihn bemalen. Ich mag es, mir eine Farbe für ihn auszusuchen und mir Gedanken darüber zu machen, was er alles beinhalten sollte. Jedes Jahr aufs Neue mache ich mich auf die Suche nach dem perfekten Kalender.

2017 besaß ich zwei Kalender. Einen türkisen Din A5 Hardcover-Kalender von Moleskine mit Wochenplaner auf der linken und Notizbereich auf der rechten Seite. Und einen KLARHEIT-Kalender mit großem Coaching-Anteil. Beide Kalender habe ich bis zum Jahresende benutzt, wobei mein KLARHEIT-Buch bereits letzte Woche gefüllt war. Beide habe ich für unterschiedliche Dinge genutzt. Während der Moleskine mein täglicher Begleiter für die alltägliche Planung war, wurde der KLARHEIT-Kalender mehr zu einer Art Tagebuch voller persönlicher Gedanken, den ich nicht mit mir herumtragen wollte. Trotz der Unterscheidung merkte ich aber im Laufe des Jahres, dass zwei Kalender einfach zu viele sind. Aus diesem Grund möchte ich mich dieses Jahr am liebsten nur auf einen konzentrieren. Bleibt nur die Frage, welcher soll es sein?

Folgende Kalender für 2018 stehen zur Auswahl:


KLARHEIT
Ich habe diesen Kalender das erste Mal bei der lieben Sarah gesehen. Es gefiel mir, dass darin nicht nur ein einfacher Kalender enthalten ist, sondern auch ein Fokus auf Selbstcoaching gelegt wird. Der Kalender ist undatiert, kann also jederzeit gestartet werden. Der Coaching-Anteil “zwingt” einen regelmäßig zur Selbstreflexion. Gleichzeitig ging mir dieser Teil nach einer Weile auch auf den Keks. Manchmal will ich in meinem Kalender einfach nur meinen Einkaufszettel notieren und nicht über die Ziele der nächsten 5 Jahre nachgrübeln. Gleichzeitig erinnert dieser Zeigefinger aber auch daran, wo der Fokus eigentlich liegen sollte. Schwierig. Für mich war dieser Kalender ein tolles Tagebuch, doch weiß ich nicht, ob die Alltagsorganisation darüber laufen könnte. Der Kalenderbereich ist sehr klein. Gerade die Spalten beim Wochenende geben nicht viel Platz und ich besitze eine ziemlich große Schrift. Aber vielleicht ist es einen Versuch wert?


Ein guter Plan
Dieser Kalender tauchte immer wieder in meinem Instagram-Feed auf und scheint einen ähnlichen Fokus wie der KLARHEIT-Kalender zu legen. Es geht jedoch verstärkt um tägliche Achtsamkeit als konkrete Lebensziele. Der Aufbau gefällt mir zudem sehr gut, da er mich an meinen aktuellen Moleskine erinnert. Links befindet sich der Wochenplaner, rechts ist Platz für Notizen. Unterbrochen werden die Seiten von Achtsamkeitsübungen und Gedankenspielen. Auch die Farbauswahl gefällt mir. Leider scheint die neue Auflage erst am 15.01.2018 zu erscheinen.


MENTOR Planer
Auch dieser Planer reiht sich ein in die Riege der Kalender mit Coaching-Anteil. Hier liegt der Fokus jedoch mehr auf Reisen und Business. Er lässt zudem konkret Platz für Bilder bzw. Fotos, um seine Ziele und Erlebnisse zu visualisieren.

 


Passion Planner
Der Passion Planner kursiert vor allem in der Künstlerszene und ich habe ihn ebenfalls das erste mal auf Instagram entdeckt. Es gibt ihn in vielen schönen Designs. Der Kalenderbereich ist eindeutig größer und er lädt dazu ein, ihn kreativ mit Mindmaps und Skizzen zu nutzen. Leider muss man sich diesen Kalender importieren lassen. Aktuell gibt es jedoch einen Rabatt von 5 Dollar.


Leuchtturm 1917 Wochenkalender & Notizbuch
Ich habe sowohl Moleskine als auch Leuchtturm 1917 Kalender ausprobiert und ich finde, es sind beides sehr gute Marken. Beide produzieren gute Wochen- und Tageskalender in schönen Farben. Kein Coaching-Teil, keine Achtsamkeitsübungen sind enthalten. Sie eignen sich jedoch erwiesenermaßen als tägliche Begleiter.

 

Für welchen Kalender 2018 habt ihr euch entschieden? Welchen würdet ihr mir empfehlen?

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10 Comments

  1. Ich habe mir für nächstes Jahr einen Passion Planner bestellt. weil der Aufbau meiner Art Kalender zu nutzen sehr entgegenkommt! Ich mag die Monatsüberischt auf einer Seite, die Wochenansicht und den begrenzten Platz für ToDos, damit ich mich nicht übernehme 🙂
    (Ich hab mir grade den ersten Link vom Klarheit Kalender angeschaut, der ähnelt dem Passion Planner Aufbau ja auch, nur dass mir da zu wenig Platz für die Wochenplanung wäre!)

    1. Ja, das kann ich verstehen. Der geringe Platz wäre auch mein Argument für den Passion Planner und gegen den KLARHEIT-Kalender. Ich hab auch gesehen, dass die Macher zusätzlichen Content auf ihrer Homepage bereitbestellen, wenn man einen Passion Planner hat. Vielleicht magst du mir ja verraten, was der beinhaltet, wenn du deinen Planner hast. 🙂

  2. Ich hab mir vor einer Weile selbst einen Kalender erstellt. Die Excel dazu hab ich auch auf meinem Blog bereitgestellt 🙂
    Ich brauche vor allem eine Monatsübersicht weil ich mega Chaos bin und viel auf einem Blick sehen muss. Denn alles was ich nicht sehe, ist frei. Blöd nur, wenn ich dann schon anderweitig verplant war…

    Die Hülle hab ich auch selbst gemacht, weil es mir wichtig war, dass sie leicht ist und sich gut in eine Tasche einlässt (biegsam) ohne die Blätter zu verknüpfen.
    Wenn du möchtest, mache ich dir auch einen. Als Tribute 🙂

    1. Wow, das ist natürich Meisterklasse! Einfach sich seinen Kalender selbst basteln und dann auch noch mit Excel. 😀 Dein Angebot ist auch unglaublich lieb! Ich schwanke jedoch zurzeit noch, ob ich diesen Coaching/Achtsamkeits-Anteil gerne hätte. Ich fand das beim KLARHEIT-Kalender schon interessant und bilde mir ein, dass es auch beim Strukturieren der langfristigen Ziele geholfen hat. Daher möchte ich dir da keine Arbeit machen. Ich schau aber mal bei dir und deinem Kalender vorbei. 😀

  3. Ich missbrauche solche Buchkalender nur noch als Notizbücher ohne Bezug zu den Tagen. Ich vergesse immer, dass ich sie habe und schaue nicht mal auf die Einträge im Tischkalender… nur noch Handy :0

  4. Ich habe mich dieses Jahr wieder (zum 2. Mal) für den weekview note entschieden. Die Mischung aus Kalender und Notizen finde ich großartig. Jede Woche ist aufgeteilt in eine Seite Kalender und eine Seite Todo-Liste. Es gibt Quartalsplanung und die zweite Hälfte besteht aus freien Seiten als Listen, kariert, liniert oder auch nochmal Tabellen mit den Wochentagen oder Monaten. Letztes Jahr war ich noch etwas zurückhaltend bei der Nutzung des Notizteils und habe noch freie Seiten. Dieses Jahr werde ich da sicher schon etwas entspannter mit umgehen. 😀

    1. Ich habe mich kurzerhand für einen Leuchtturm-Kalender entschieden. Ebenfalls mit freier Seite für To-Dos. Ich überlege aber noch, ob ich mir im Laufe des Jahres noch einen undatierten Passion Planner hole. 🙂 Der Weekview Note klingt aber auch toll und praktisch!

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