Adventskalender 2019 – 20. Türchen

„Was bedeutet dir Weihnachten?“

Als Kind habe ich mich auf Weihnachten gefreut – wie vermutlich die meisten Kinder. Mittlerweile ist eine gewisse Gleichgültigkeit eingekehrt. Der Zauber ist verschwunden. Er wich dem Planen von Bahnfahrten und dem Organisieren von Weihnachtsessen und Geschenken.

Planen. Organisieren. Also all dem, was wenig mit Besinnlichkeit zu tun hat. Die Weihnachtstage selbst sind für mich eine Mischung aus Tradition, Verpflichtung und dem Druck, dass alles irgendwie besonders schön für alle sein soll. Dafür genieße ich die Vorweihnachtszeit mehr. Ich mag den Winter, die Lichter, das Essen auf den Weihnachtsmärkten und die ersten Weihnachtslieder im Radio. Ich mag es Weihnachtskarten zu bekommen – trotz des schlechten Gewissens, dass ich selbst dafür immer zu verplant bin, um welche zu verschicken. Ich mag die Abwechslung aus Ruhe und Trubel auf der Arbeit und wenn sich alle glücklich nach und nach in den Urlaub verabschieden. Und ich mag das Umarmen von Freunden, wenn man sich erst im neuen Jahr wiedersieht.

1 Comment Adventskalender 2019 – 20. Türchen

  1. Henrik

    Ich kann nachvollziehen was dir da so abgefallen ist an Weihnachten. Für mich ist Weihnachten aber als Gefühl gut erhalten geblieben. Auch wenn nicht alle Weihnachtsessen mit der Familie richtig unstressig sind oder so. Bescherungen mit Freunden war diesmal dafür unstressig und 100% schön.
    Geschenke sind mir selbst weniger wichtig, ich würde inzwischen lieber Liebsten zusammen mit anderen Schenkern eine RICHTIG geile große Sache schenken.
    Weihnachten ist teils auch das was man draus macht….oder eben machen sollte. Und die Zwänge hinterfragen um selbst eine glücklichere Zeit zu haben.

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